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Über Henkel


Die Henkel AG & Co. KGaA ist einer der größten Konsumgüterhersteller weltweit. Henkel beschäftigt weltweit ca. 48.000 Mitarbeiter in über 75 Ländern. Die Geschäftsbereiche von Henkel umfassen:

  • Wasch- und Reinigungsmittel

  • Kosmetik und Körperpflege

  • Adhesive Technologies (Klebstoff-Technologien)

Zu der Henkel AG & Co. KGaA gehören bekannte Marken, wie z.B.:

  • Persil

  • Spee

  • Pril

  • Schwarzkopf

  • Schauma

  • Syoss

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Düsseldorf wurde 1876 gegründet und hatte im Jahr 2010 einen weltweiten Umsatz von über 15 Mrd €. Damit zählt Henkel zu den 500 umsatzstärksten Unternehmen der Welt.

Zur Auswahl neuer Mitarbeiter nutzt die Henkel AG einen 4-stufigen Bewerbungs- bzw. Auswahlprozess. Die Bewerbung erfolgt online über das Onlineportal "i@pply". Bei Interesse an dem Bewerber, folgt ein Telefoninterview, bei dem der Recruiter den Bewerber etwas näher kennen lernen will. Dieses Telefongespräch kann ggf. auf Englisch geführt werden. Wurde dieses Interview erfolgreich geführt, folgt ein einstündiger Fähigkeits-Test, welcher online durchgeführt wird. Dabei wird das analytische Denkvermögen ermittelt.

Der nächste Schritt ist ein persönliches Vorstellungsgespräch. Dabei sitzt der Bewerber einem Mitarbeiter der Human Resources-Abteilung sowie einem Vertreter des angestrebten Fachbereichs gegenüber. Dabei bekommen die Interviewer einen Einblick in die Persönlichkeit und die fachlichen Qualifikationen des Bewerbers. Als letzter Schritt erfolgt die Teilnahme an einem Assessment Center, nachdem die Auswahl der zukünftigen Mitarbeiter feststeht.


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Gast

Meine Bewerbung beim Konsumgüterriesen Henkel lief wie folgt ab:

- Zunächst ein Telefoninterview, bei dem es einfach um Grundlegendes ging. Man sollte sich etwa eine halbe Stunde Zeit dafür einplanen und es sollte bei einer ernst gemeinten Bewerbung eigentlich kein größeres Problem darstellen weiter zu kommen.
- Danach folgte ein erstes Gespräch in welchem in relativ entspannter Atmosphäre unter anderem viele Standardfragen gestellt wurden, von wegen wieso gerade Henkel, wo man sich in 5 Jahren sieht, etc. – kann man zumeist in irgendwelchen Ratgebern nachlesen.
- Das zweite Gespräch war da schon etwas anspruchsvoller und mir saßen Leute aus meinem zukünftigen Fachbereich gegenüber. Innerhalb von gut zwei Stunden wurden mein Lebenslauf und ich nach und nach durchleuchtet. Die Praktika spielten hier eine wichtige Rolle, aber auch Soft Skills.
- Im AC ging’s dann endlich richtig zur Sache. Kleine Gruppe von fünf Leuten und ebenso vielen Recruitern. Die beiden Fallstudien waren durchaus ziemlich knackig und von vorn herein zu umfangreich für die kurze Bearbeitungszeit. Wichtig ist hier, die richtigen Informationen heraus zu ziehen und den unwichtigen Rest links liegen zu lassen. Die eigenen Entscheidungen werden in der Besprechung teilweise recht heftig auseinander gepflückt. Da heißt es Ruhe bewahren und vor allem seine Entscheidungen sachlich zu begründen.

Insgesamt war es eine ziemlich angenehme Atmosphäre, solange man nicht grad unmittelbar auf dem Prüfstand steht. Den Job habe ich zwar nicht bekommen, aber ich denke, ich würde den Bewerbungsdurchlauf noch mal mitmachen, wenn ich da wieder eine Stelle finde, die mich anspricht.
Gast

Ein Punkt, der bei Henkel meiner Meinung nach besonders heraus sticht, ist das direkte und sehr umfangreiche Feedback. Auf die Art lohnt sich so ein Henkel-AC auch dann, wenn man den Job nicht bekommt, da die Prüfer einem klipp und klar sagen, was gut war und was nicht und man sich daher auf die nächsten Bewerbungen besser vorbereiten kann. Daran dürfen sich andere ACs gern das eine oder andere Beispiel nehmen.
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