Job in der Finanzbranche: Lohnender Karriereweg

Aufgrund des akuten Fachkräftemangels werden Bewerberinnen und Bewerber in der Finanzbranche dringend gesucht. In diesem Bereich lässt sich gutes Geld verdienen und aufgrund klarer Entwicklungspfade Karriere machen. Die Tätigkeiten sind zudem vielfältig und abwechslungsreich.

Fachkräftemangel: Banken, Fintechs & Co. suchen Mitarbeitende

Die Finanzbranche sucht in Deutschland händeringend neue Mitarbeiter, zehntausende Stellen sind unbesetzt. Banken, Fintechs, Finanzdienstleister und andere Marktteilnehmer stellen großzügig ein, trotzdem dürfte sich das Problem aufgrund des demografischen Wandels noch verschärfen: Laut einem Artikel des Branchenportals Bankinghub zufolge wird der Finanzsektor bis zum Jahr 2030 viele seiner erfahrenen Mitarbeitenden verlieren. Im Jahr 2023 hatten die Beschäftigten der Branche ein Durchschnittsalter von etwa 47 Jahren.

Besonders frappierend zeigt sich der Bedarf an Arbeitskräften im Vergleich zu anderen Branchen: Wie das Handelsblatt berichtet, sei das Stellenangebot in Deutschland im zweiten Quartal 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent zurückgegangen. Der Finanzsektor habe hingegen rund 0,7 Prozent mehr Stellen ausgeschrieben.

Attraktive Arbeitsbedingungen im Finanzsektor

Der Bedarf an Arbeitskräften wirkt sich auch auf die Arbeitsbedingungen in der Finanzbranche aus. Die Vertragsangebote für Berufseinsteiger sind vergleichsweise attraktiv, nicht nur aufgrund hoher Gehälter, sondern auch aufgrund guter Karrierechancen und vielversprechender Vorzüge.

So bietet beispielsweise das Finanzdienstleistungsunternehmen tecis auf seiner Kununu-Seite fast 20 Benefits an, welche verschiedene Wünsche und Bedürfnisse von Mitarbeitenden adressieren: Zum einen gehören dazu monetäre Vorteile wie etwa Rabatte oder Beteiligungen, zum anderen sind es Benefits, die eine gute Work-Life-Balance fördern, wie Homeoffice und flexible Arbeitszeiten. Zudem bietet tecis seinen Mitarbeitenden aber auch ganz praktische Vorteile an, wie etwa Firmenparkplätze oder Barrierefreiheit im Büro.

Spannende Herausforderungen und interessante Projekte

Thematisch erwartet Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger im Finanzwesen ein weites Feld. In der Beratung warten Privatpersonen und Firmen auf die Expertise von Finanzfachleuten, Vertriebsmitarbeiterinnen oder Vertriebsmitarbeiter sind das Gesicht eines Unternehmens und stehen in direktem Kontakt mit der Kundschaft. Auch in der Kreditanalyse oder als Consultant finden sich zahlreiche Jobs.

Einen der größten Bedarfe gibt es aktuell im IT-Bereich der Finanzbranche – dieser bietet die Chance, in einem innovativen Umfeld zu arbeiten und die Zukunft der Finanzwirtschaft aktiv voranzutreiben.

Karrieremöglichkeiten im Finanzwesen

In der Finanzbranche gibt es unterschiedliche Entwicklungspfade, um auf der Karriereleiter zu klettern. Direkt nach dem Studium bietet es sich an, in einem Unternehmen der Finanzbranche als Trainee oder in vergleichbarer Position einzusteigen. Dort bekommen Berufseinsteigerinnen und -einsteiger einen umfassenden Eindruck von den verschiedenen Geschäftsbereichen und können sich dann nach und nach in den gewünschten Bereich einarbeiten. Nach den ersten Jahren in der Finanzbranche können sich Beschäftigte weiter spezialisieren und in höhere, oft vorgezeichnete Karrierestufen aufsteigen.

Eine weitere Option ist der Quereinstieg. Viele Unternehmen der Finanzbranche sind für solche Bewerberinnen und Bewerber offen, sofern sie gewisse Standardkenntnisse mitbringen. Und natürlich können sich Finanzfachleute auch selbstständig machen, etwa als Finanzberaterin oder Finanzberater oder als Vermögensverwalterin oder Vermögensverwalter. Hierfür sind allerdings in der Regel umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen in der Finanzbranche sowie eine entsprechende Qualifikation erforderlich.

Bild: pixabay.com / geralt

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